Donnerstag, 24. November 2011

von Licht aufgehen und Innentaschen

genau man sollte sich nicht verrückt machen lassen, wenn man nicht gleich begreift, warum jetzt hier filzen und da nicht? Am liebsten habe ich Taschen mit wenigen Unterteilungen, ganz ehrlich!?

Montag, 7. November 2011

geweisselt

zu dumm, dass das wetter soooo unglaublich herrlich ist, da blinzeln ständig die zu erledigenden Arbeiten durchs Fenster herein. Dabei wäre es direkt gemütlich in der dunklen Ecke mit einem brennenden Kerzerl zu sitzen und eine schöne heiße Tasse Tee zu trinken, während draußen heulende Herbstwinde um die Hütte wehen... kommt bestimmt noch.
So war ich heute praktisch dazu gezwungen, die "Feuerwände" zu streichen, nicht ohne vorher die Weinranken wegzuzerren,  den Rosenstrauch wegzubinden: Zumindest sieht es jetzt wieder manierlich aus und ich hatte endlich die Gelegenheit die echte, zweikomponentige Silikatfarbe auszuprobieren, vor der ich mich so gefürchtet hatte.
Angeblich hält das Ergebnis lange, ein paar Jahre. Natürlich ein Produkt von Kreidezeit- ich habe noch keine Sekunde bereut, bei sämtlichen Anstrichen in und ums Haus auf fertige Farben aus dem Eimer verzichtet zu haben. Sehr schade, dass nur wenig Menschen davon etwas wissen wollen, was in der Farbe so drin ist mit der sie tagtäglich leben.

Samstag, 5. November 2011

zum Hirschgulasch- einen Hirschen natürlich!


geschnitten

sind sie jetzt die Seifchen
grün= Lemonmyrthe  ein wunderbares Duftöl aber ich glaube ein wenig zickig es riecht auch gerade noch so dumpf- mal sehen ob die Lagerung eine Verbesserung bringt.




weiß= Teebaumöl
manch einer hasst diesen Geruch- er ist schon ganz eigen, dafür riecht man ihn ganz besonders gut, auch in geringerer Dosierung- was man nicht von allen ätherischen Ölen behaupten kann- manch ein Geruch ist sehr flüchtig oder kaum zu erahnen, wenn man "nur" 10g hineinschüttet- eigentlich fast zu schade und auch zu teuer für nur ein Abwaschprodukt!

Rosa: ist natürlich Rose und immer noch obwohl nur ein Parfümöl wunderbar im Geruch, vor allem lang anhaltend- die vom letzten Jahr duftet noch wunderbar dezent rosig- ist allerdings ein bisschen schnell angedickt- war wohl meine Arbeitsweise zu langsam.



hellbraun:
ja das ist der immer gern gerochene Duft: Hafer- Milch -Honig- es sind tatsächlich Honig und Sahne mit dabei
auf den Hafer, die Haferflocken habe ich aber verzichtet, sie sind einfach nicht dekorativ, wenn sie mit verseift werden...allerdings wird der schöne Cremeton verschwinden, wenn die Stücke richtig getrocknet sind- befürchte ich -

Freitag, 4. November 2011

Seifen

Der ordnungsliebende Mensch hat es irgendwie leichter- auch beim Seifen. Allerdings vermindert es die Spannung, was passiert, wenn ich ein Öl, weil die Flasche halt so unschuldig dasteht, in den Meßbecher schütte, nicht mehr zurückfüllen kann- weil ich vorher schon ein anderes eingefüllt habe und sich die beiden nicht mehr trennen lassen... hoffen dass die Lauge für beide Schnuckelchen reicht!
Das werde ich dann morgen sehen- ob meine heißgeliebte Rosenseife lieb oder ätzend geworden ist.
Die Algen ( Grünfärbung)  haben wie immer nach alten Socken gerochen- hat eigentlich noch jedesmal geklappt dass der Geruch verschwand-
Neu bei mir war die geradezu großzügige Verwendung von Honig in ebendieser Seifenkreation ich habe schon ganz schön gebibbert, dass sie wohl  mit großem Tamtam über die Seifenform klettert- hat sie bis jetzt nicht gemacht.
Wasserlöslich ist wasserlöslich und öllöslich eben öllöslich!!!
sieht komisch aus dieses öllöslich ?!?!?!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

am Sonntag :GOHO

tatsächlich habe ich es am Sonntag geschafft bis nach Nürnberg zu kommen- mal abgesehen von einem ungeplanten Aufenthalt in Dingolfing, hübscher Bahnhof?
Leider schafft man nur wenige Ateliers. Selbst wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, es wäre nicht möglich gewesen so unterschiedliche und viele Eindrücke aufzunehmen. Teils wohnen die Künstler in ihren Ateliers-  teils sieht man den Werkstätten an, dass hier "nur " gearbeitet wird und andere Lebensbereiche ausgeklammert sind. Ganz durchgestiegen bin ich noch nicht,  wie die Kriterien so sind, wonach ausgewählt wird und ob- wer mitmachen kann - auf jeden Fall lohnenswert - den Flair des Ganzen macht sicherlich auch die Stadt Nürnberg aus;  ich finde sie einfach sympathischer als das protzige München.

Freitag, 21. Oktober 2011

Filzkurse

sind immer wieder ein Erlebnis. Interessant, aber auch stressig- Vor allem wenn man einen Schnupperkurs anbietet.
Ich wundere mich immer wieder, wie sich manche frische Filzerin traut Kurse anzubieten. Beispielsweise
Anfängerkurse mit 10-15 Leuten, Thema: Hausschuhe. Das Ende vom Lied war dann, das die Hälfte nur einen Schuh geschafft hat und sie daraufhin versprach, die noch fehlenden Fußbekleidungen daheim fertigzustellen... die Teilnehmerinnen warten jetzt schon ein paar Wochen darauf.
Natürlich ist es hart, wenn man den Kursteilnehmern ausreden muss, das gewisse Werkstücke einfach nicht zu schaffen sind, sowohl vom Zeitaufwand, als auch vom Können. Eigentlich ist Filzen ja ganz einfach, aber...
Bei jedem Kurs lernt man dazu-  den Zeit-und Kraftaufwand den so ein Kurs kostet einschätzen zu lernen hat mich bestimmt 5 Kurse gekostet...trotzdem bin ich noch immer gut durchgeschwitzt danach .Aber:
Es konnte jede wieder ihre fertig gefilzte Stücke mit nach Hause nehmen.  

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Einen Ausflug wert

www.kubiss.de/GOHO  sind sicher die GOHO,  die 8. Gostenhofer Atelier- und Werkstatttage vom 14. -23.10. Wenn ich es einrichten kann werde ich tatsächlich meine Behausung verlassen und dort hinfahren. Dort gibt es eine Übersichtausstellung und zusätzlich sind eine Menge offener Ateliers zu besuchen, rundherum gibt es Veranstaltungen, wahrscheinlich könnte man dort eine Woche verbringen! Zumindest kenne ich schon mal zwei Künstler, die dort ausstellen.

Wenn es raucht

dann ist nicht immer gleich ein Feuer ausgebrochen, sondern es könnte auch die Suppe angebrannt sein.
Naja wenn man statt aus- einschaltet und dann den Raum verlässt und 20 Minuten später leicht verwundert Rauchgeruch erschnuppert... ach, jaaaaaa, hüstel, fensteraufreiss. Dann ist es mal wieder an der Zeit den örtlichen Drogeriemarkt aufzusuchen um scheuernde Zutaten einzukaufen oder alte Hausmittel auszuprobieren. In hartnäckigen Fällen empfiehlt sich eine Kombination beider Verfahren.
Ich habe mir kurz überlegt, ob ich nicht aus den dabei entstandenen schwarzen Reste Seife kochen sollte!

Die Köchin empfiehlt heute lieber  Butterbrote zu essen
 Hat noch jemand eine Idee,  wie man diesen ekelhaften Rauchgeruch schnellstens aus dem Zimmer bekommt?

Donnerstag, 6. Oktober 2011

servus, altweibersommer!

da sind sie die Wolken, die den Wetterumschwung ankündigen.
Morgen werden wir Tee trinken und sehen wie die Bäume durchgeschüttelt werden...
Ich glaube es gibt schon Butterspekulatius und Satsumas...


Dienstag, 4. Oktober 2011

Minifrühherbstferien

sind gerade vorbei; 3 Tage lang wunderschönes Wetter. Wahre  Autoschlangen wälzten sich in Richtung Berge und am Ende vom Tag/ der Tage wieder zurück.
Unsereiner ist brav daheim geblieben. Nicht ganz-  während den Kindern der See schon längst zu kalt ist, sämtliche Stege abgebaut und  Bojen weg sind-  wagen sich trotzdem ein paar Schwimmer in das mittlerweile immerhin noch 18° warme Wasser. Und danach ein Picknick am See. Auf den sonnengewärmten Natursteinbelag den Sonnenuntergang genießen
Nein  ,nicht mit 1000 anderen einen Gipfel hinaufgetrampelt- möglichst schnell,  um noch einen Platz beim Hüttenwirt zu ergattern, sondern am "Haussee" den Frühherbst spüren.

Donnerstag, 29. September 2011

maria schnee - maria schwarz

ersteres habe ich jetzt gerade gelesen, geradezu erholsam und und angenehm,  nach dem Großprojekt,  und das andere nehme ich mir jetzt vor.
In nächster Zeit werde ich mich von viel anstrengenderem Lesefutter fernhalten, allerdings überlege ich mir für die Zeit, wenn mir mal sehr öde ist und alle Kinder aus dem Haus sind und wirklich, wirklich genug Zeit ist "Zettels Traum" vor....

Montag, 19. September 2011

Ein Unhold im Haus...

und Tag und Nacht rumort er,  nicht zweckfrei, oh nein er backt Brot und damit bin ich endlich wieder voll beim Selberbacken. Einst als die Kinder noch kniehoch waren,  habe ich regelmäßig Sauerteigbrot gebacken, als dann der Brotverzehr auf  fünf Zweipfünder pro Woche, neben Samstag und Sonntagssemmeln angewachsen ist, bin ich zum wöchentlichen Hefeteigbrot übergegangen.. auch wegen der Fahrdienste, war das nicht mehr möglich.Der Großteil wurde gekauft. Nun ist der Bedarf ähnlich hoch geblieben, jetzt wird mindestens einmal täglich gebacken,  alles was so daherkommt und wenn man dann diesen Knethaken rechtzeitig entfernt,  kann man vom selbstgebackenem Brot nur noch schwärmen!

Donnerstag, 8. September 2011

Wolle!

Nachdem die Irren noch beim Zelten in Kroatien sind und ich ,himmlisch, fast alleine bin. Das große Kind muss Praktikum machen und verlässt im Morgengrauen das Haus. So bin ich so richtig in die Putz- und Räumphase geraten. War auch wieder nötig.  Gerade bin ich bei meinem halbjährlichen Woll- und Filzcheck: Einige gefilzte Dinge aus Anfangszeiten habe ich sogar entsorgt,  ist schon hart wie kritisch man mit sich wird: Gaaanz früher hatte ich eine geradezu kindliche Freude an irgendeinem grobfaserigen Material, dass irgendwie zu Filz geschrumpelt ist. Inzwischen sortiere ich streng aus. Außerdem will man ja sicher vor den Tierchen sein.
Aber jedes Jahr ist wieder etwas dabei, dass irgendwo unbewegt herumgelungert hat und nun als Kinderstube dient. Ist ja immer wieder schön, den Kreislauf des Lebens sooo natürlich hautnah zu erleben. Aber dann bitte im Garten oder sonstwo!
Ansonsten lungern Unmengen von Bergschafwolle in grau herum, der Sitzkissentest ergab jedoch keine so große Eignung derselben als Material dafür, es sei denn als Vorbeugung gegen das Wundliegen, die stacheligen Grannen regen wunderbar die Durchblutung des Allerwertesten an. Ich werde wohl in größeren Dimensionen denken müssen. Vielleicht eine große Sitzhöhle? Mangels eigener geeigneter Kinder für die kleinen Neffen? Oder doch einen Teppich zur Ganzkörperdurchblutungssteigerung. Aber glücklicherweise sind meine 2 Wochen Urlaub herum- die Ferien bald aus und der Terminhickhack  lässt wenig Zeit für Großprojekte. Schlafe noch ein bisschen, Kratzwolle.  Ahh, und nun habe ich doch noch ein paar leere Gläser in dem unendlichen Keller gefunden und sie mit Vogelbeermarmelade und -gelee gefüllt. Kann jetzt als Ersatz für die Preiselbeeren dienen, die wir leider nur in der alten Heimat pflücken können, denn da ist der Boden sauerer.
Irgendwie wird das alles nicht weniger, obwohl im Oktober der zweite Sprössling in eine andere Stadt zieht...
Man darf nicht glauben, dass mit älteren Kinder irgendetwas leichter wird!
Morgen Nacht ist das Haus nicht mehr "Schöner Wohnen"

Dienstag, 2. August 2011

ach ja, Dänemark!




wie immer wundervoll und  ein wenig schrecklich. Wundervoll das Meer und der Sand und die Steine und überhaupt! Vor allem dieser nicht enden wollende Sonnenuntergang, natürlich weiß man das, hat man schließlich schon oft gehört, aber selber mit eigenen Augen sehen!  Sehr gut wäre es gewesen, man hätte eine umtriebige Haushälterin dabei gehabt, ständig waren Riesenmengen Essbares herbeizuschaffen... und man kann es kaum glauben, wie es zu schaffen ist, den Fußboden lückenlos mit Utensilien aus einem eher mittelgroßen Rucksack zu bedecken...das Haus, das wir mieteten wurde ursprünglich 1890 erbaut und  das letzte Mal vor 10 Jahren renoviert. Allerdings hatte da seitdem auch keiner mehr geputzt, glaube ich. Naja, sicherlich hat man mal so darübergefeudelt,  auf den Lampenschirmen konnte man gut schreiben... 
Natürlich hat das fast keinen gestört....
Auf jeden Fall habe ich fleißig gestrickt und es musste wie immer, ein Wollgeschäft aufgesucht und wenigstens ein klitzekleines Wollknäul erstanden werden...Ringsgwandl hat ein Buch geschrieben und darin hat er gemeint  Dänemark wäre etwas für Menschen, die Dauerherbst mögen,  so ganz unrecht hat er nicht.

Taschenfilz zum Sommerende

endlich ist er fertig der Mininordwintergarten, der uns ein paar Pfund Nerven gekostet hat, "keine große Sache" hat es geheißen, aber dafür hat es gut 3 Monate gedauert!
Zumindest habe ich jetzt einen Ausweichraum,  sollte ich doch noch mehr in Richtung "Filz" planen.Vorerst schlage ich mich mit Karabinern und Haken umeinander, um den optimalen Taschengurt zu befestigen. 
Die helle Tasche ist übrigens mit der Kap Merino gefilzt.
 Man sollte nicht glauben, wie ein kleiner, aushäusiger Job von 14 Stunden die Woche die Kreativität niedermetzelt.  

Mittwoch, 1. Juni 2011

Sicheres Filzen

inzwischen sind der ominöse Ballenbergschal und noch ein runder Seidenschal fertig. Aber dummerweise hat sich wieder ein Flauschgarn hinterrücks ins Haus geschlichen sích auf den Nadeln festgesetzt und will nun verstrickt werden.... hoffentlich hält der Elan an und auf jeden Fall kann man so ein Teil auch in den Urlaub mitnehmen, er wärmt sogar die Hände beim Stricken. Nachdem die Nordsee natürlich um diese Jahreszeit so um die 15° hat, werde ich wohl lieber Steine sammeln, auch Muscheln, stricken, lesen vielleicht filzen Wenn dann der stürmische Wind weht, kann ich nur die Steinsicherung empfehlen!

Freitag, 20. Mai 2011

Gartenüberraschungen

blühende Forsythien und Apfelbäume, dazu noch Quitte und Birne??? In diesem Jahr war es möglich.
Deshalb ist ein Garten immer für eine Überraschung gut!




Hurra,  es ist Rosenzeit!
Man vergesse nicht, Clematiszeit auch... wenn die auch noch duften würden, seufz

Montag, 16. Mai 2011

Kein Foto von der Meerfischfrau!

Neben mir sitzt sie nun die Meerfischfrau und linst mir über die Schulter. Sie ist gerade stinksauer. So richtig undiplomatisch grantig. Sie hat nämlich gerade festgestellt( inzwischen kann sie schon recht gut mit der Kamera umgehen, Finger hin oder her), dass sie auf keinem einzigen Foto drauf ist. Versicherungen meinerseits, dass ja schon etliche Fotos von ihr existieren,  hat sie mit beharrlichem Schweigen und hmmm. starken Fischgeruch, den sie gern in solchen Situationen von sich gibt,  kommentiert... Jaaaaa! Ich entschuldige mich hier in aller Form und möchte etwaige Leser herzlich darum bitten, mir ein Foto von Ihr ,in der Ausstellung,  zu schicken.

Samstag, 15. Januar 2011

Filzferien

Nach winterlichen Seifensiedanfällen, bei dem es zum Schluss auch noch duftende Seifenengel, natürlich eine Schnellverseifung! am Band gab, in letzter Minute gefilzten Hüten und Mützen, nun zurück aus dem Filzfasten in die Wirklichkeit. Die Abschlussarbeit steht an und glücklicherweise nehme ich im Februar meinen Resturlaub. Jaja,  um die Weihnachtszeit herum, zwischen den Jahren als alle Familienmitglieder gemütlich entspannten,  ist das arme Mütterlein des abends im Sturm und Schnee aufgebrochen,  um zu fotografieren was so bei eisglatten Fahrbahnen und Gehsteigen mit dem filigranen Stützapparat so passieren kann.. Dafür habe ich nun ein bisserl Zeit, während die anderen im Job und in der Schule schmachten .Also es darf  jetzt endlich wieder gefilzt werden!