Dienstag, 29. Juni 2010

immer nur Haargummis

irgendwie sollte ich doch wieder etwas "Gescheites" filzen. In den letzten 2 Wochen habe ich nur ein paar Haargummis geschafft. Komme überhaupt nicht in die Gänge, es gibt keinen Tag,  der nicht irgendwie zerstückelt ist. Und hat man dann wirklich etwas geplant,  kommt wieder ein Sprössling früher von der Schule, kommt einer gar nicht, fällt etwas aus, muss jemand dringend weggefahren werden, und und. Nächste Woche sieht es bestimmt besser aus!

Montag, 21. Juni 2010

aha, Landersgartenschau

die ist bei uns heuer nicht gar so weit weg: Rosenheim. Hier hat man es geschafft, wunderbare Blattgrünoasen am  Ufer des Mangfalls zu schaffen, auch für die Zukunft, ein schönes Naherholungsgebiet. Die geschmackvoll angepflanzten Blumenrabatten sind nicht so mein Ding; es sieht nicht nur nach viel Jäterei und jährlicher Planung aus, es ist auch so. Ansonsten scheint es heuer sehr angesagt zu sein, überall Zierlauch dazwischen zu setzen, lila in allen Facetten war irgendwie sowieso der Schwerpunkt, scheint mir. An sämtlichen Verlockungen Pflanzen einzukaufen,  bin ich tapfer vorübergeschlendert. Dabei darf man nicht vergessen, dass einfach nichts  mehr in den Garten passt und wohlmeinende Freunde mir immer anbieten, mir ihre Motorsäge zu leihen. In punkto Rosen gab es nichts zu entdecken. Allerdings kann man bei Schlechtwetter gut beurteilen, wie sich so eine Schönheit bei Dauerregen hält und dementsprechend entscheiden, ob man sich, auch bei in Zukunft jährlichen sommerlichen Dauerregen, mit einer Mumienproduziererin anfreunden kann.  
 Komischerweise waren nirgendwo Schnecken zu entdecken.Bei mir besitzen sie inzwischen die Frechheit an der Fensterscheibe hoch zu kriechen!
Das Moor ist mir erneut begegnet. Schon erstaunlich welch nachdenkliche Düsternis so eine Landschaft verbreiten kann...
Besonders süß, war es, am Pavillion des Bund Naturschutz die jungen Biber zu beobachten. Man hat ihnen tatsächlich eine Kamera in ihren Bau geschmuggelt. Und sie taten natürlich, was man an so einem verregneten Sonntag tun sollte, genau! Den ganzen Tag in ihrem Bau verschlafen.

Samstag, 19. Juni 2010

gut gegen Regen

gerade habe ich wieder eine Nase voll aus meinem Versuchsglas Walderdbeerensirup genommen. Wahnsinn!
Das pure Sommergefühl. Gerade fällt es sehr schwer, den Sommer zu fühle, geschweige den zu erahnen. Bei gerade mal 15 Grad und  Regenschauern. Über diese Schlechtwetterphase sollen jetzt meine Sirupe helfen: Der wohlbekannte Hollersirup, Rosensirup und heuer einmal : Minzsirup, und eben Walderdbeeren in Zuckerlösung
Die Menge des Walderbeerensirups ist direkt lächerlich, aber im Duft überzeugend! Das größte Kunststück war, wenigstens 24 Stunden am Stück zu erwischen, wo es mal nicht regnete!!! Schließlich sollten die Pflanzenteile, Beeren, Sonnenlicht und Duft enthalten.
Das Ansetzen ist kinderleicht: In einem Kilo Wasser wird ein Kilo Zucker aufgelöst ca. 20g Zitronensäure dazu und die trockenen nicht gewaschenen, aber sauberen, ungiftigen Pflanzenteile hineingeben. Ein paar mal täglich umrühren und mindestens 5 Tage so fortfahren. Wenn das Wetter es erlaubt kann man immer neu gepflückte Beeren, Holunderdolden,  Minzeblätter zugeben.  Dann abseihen und in frisch gespülte Flaschen füllen. Dunkel und kühl lagern. Sprudelwasser damit würzen, einen Erdbeersalat damit anmachen, neue Cocktails kreieren.....
Den Sommer schmecken!

Donnerstag, 17. Juni 2010

Getupft

das Einkaufsmonster ist fertig, ein Teil meiner Filzreste verbraucht. es regnet gerade nicht und die Hornissenmama ist umgezogen worden. Dafür hat die " bessere Hälfte" einen Kasten fertigstellt ( es musste auch der Fahrradhelm mit hinein!) und über den Bienenkästen angebracht. Auch Hornissen schätzen bisweilen einen süßen Mahlzeitabschluss ;-)).
Hoffentlich baut sie weiter!

Montag, 14. Juni 2010

übereifrige Hornissenkönigin


So ein selten genutzter Fahrradhelm kann auch noch einem anderen Zweck dienen. Beispielsweise eignet er sich hervorragend als Hornissenbehausung. Brummend hat sie uns am Sonntag morgens geweckt, eine imposante Hornissenkönigin.Zielstrebig in den Schlafzimmerschrank  geflogen ( hey, wer hat den wieder offen gelassen), ein schabendes Geräusch und dann flugs zum auserkorenen Rohbau in unseren Holzschuppen. Jetzt müssen wir ein anderes Plätzchen für das Nest finden. Momentan würden Mensch und Insekten sich noch nicht stören,
 doch leider liegt derHelm auf ca. 80cm Höhe gleich links neben einer vielfrequentieren Tür, das wird spätestens in einem Monat ein Problem. Wir haben uns jetzt mit der unteren Naturschutzbehörde verständigt, es wird wohl verlegt
werden müssen. Hoffentlich findet man ein Plätzchen in unserem Garten für diese faszinierenden Geschöpfe.
Ich werde sie jetzt schön brav in Ruhe lassen, sie war ganz schön wütend als ich schnell den Helm lupfte...

Donnerstag, 10. Juni 2010

Und wieder Rosen...


Jaja, ich weiß, mit Rosen spinne ich völlig. Aber meistens nur im Frühsommer, versprochen. Ghislaine de Feligonde ist einfach jedes Jahr wieder eine Augenweide. Vom Geruch her, eher pollig,  halbgefüllt. Aber von so einem  pastelligen apricot! Am Ende des Tages ist dann daraus tatsächlich weiß geworden.  Sie ist nicht richtig Kletterrose, aber auch nicht nur Strauchrose , wirklich fast dornenlos und harmoniert wunderbar mit vielen Farben. Nach der Hauptblüte treibt sie willig immer wieder nach, blüht über den ganzen Sommer. Nicht mehr so fulminant und überbordend, aber immerhin! So eine Rose sollte sich jeder in sein noch so kleines Gärtchen holen. Irgendwann werde ich doch noch zu einer Rosenpflanzerin, die im Spätherbst nach geeigneten Standorten außerhalb des Gartens Ausschau hält, die schönsten Rosen einpflanzt und dann im Frühsommer zur Blütenschau aufbricht...

Dienstag, 8. Juni 2010

...und jetzt gleich alle?





Nachdem sich, witterungsbedingt die Rosenblüte etwas Zeit gelassen hat, klatschen nun alle gleichzeitig auf, grummel.  Vor allem nach dem ich genau geplant hatte, den ganzen Sommer immer eine blühende Rose im Garten zu haben. Schneewittchen hat es auch wieder gepackt, obwohl dermaßen gestutzt, blüht sie leicht verspätet. Übriggeblieben, von den englischen Rosen, ist  Graham Thomas, netter irgenwie nicht rosenhafter Duft, schwefelgelb, gefüllt.  Am meisten freue ich mich immer auf die Bobby James..Eine richtig narrische Kletterin, ungefüllt cremeweiß,  einmalblühend, aber wie! Und die Ghislaine , die ersten Jahre etwas zögerlich.  Doch jetzt im 7. Jahr, kaum mehr zu bändigen. Und nicht zu vergessen Hippolyt, die, ersatzweise für die Tuscany geliefert wurde, eine kleine dunkelpinke,  leicht duftende, stark gefüllte Gallicarose.  Natürlich ist mein dritter Versuch türkischer Mohn, erneut grandios fehlgeschlagen; es ist natürlich wieder ein klatschmohnroter! Und ich hätte so gerne dieses aparte,  zart lachsrosa Exemplar vorfinden wollen, dass ich eigentlich gepflanzt hatte.  Und um richtig in der Rosenzeit zu schwelgen,
großer Rosenverstand mit Duftbeschreibungen zum Schmunzeln, der 1889 geborenen Züchterin und Kennerin
Ein empfehlenswertes Büchlein: Alma de l' Aigles' "Begegnung mit Rosen".

Montag, 7. Juni 2010

Hilfe, die Bienen sind los!


Schon zum zweiten Mal ist jetzt unser Bienenvolk auf die Suche nach einem neuen Heim ausgeschwärmt; wir als äußerst unerfahrene Imker haben uns aber dieses Mal professionelle Hilfe geholt, nachdem unser letzter Schwarm einfach nach irgendwohin entschwunden ist. Glücklicherweise hatten die Bienen nicht so große Reiselust und sind gleich beim Nachbarn nebenan im Sanddorn gelandet.Netterweise bekamen wir eine Beute geliehen und nun hoffen wir das sich das neue Volk gut einlebt und die Königin fleißig für Nachwuchs sorgt...

Freitag, 4. Juni 2010

Schönramer Filz



Nachdem , trotz Feiertag, das donnerstägliche Fußballtraining der Mädels stattfand, haben wir endlich die Gelegenheit genutzt und sind den Rundweg um das Schönramer Filz gewandert. Schon sehr merkwürdig Heidelandschaft und Krüppelkiefern in Bergnähe zu sehen Seit gut 20 Jahren versucht man dort eine Renaturierung des ehemaligen Hochmoores. Besonders viel abgebaut hat man wohl in den 30er und 40er Jahren. Zuletzt hat man vor über 20 Jahren Torf abgebaut.... Es war sehr interessant, die verschiedenen Teilabschnitte des Prozesses der zunehmenden "Vermoorung" beobachten zu können. Wir haben uns fest vorgenommen, im Herbst erneut vorbeizuschauen.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Blumige Schokomintbombe- statt Sommerdüfte



ein bisschen Stress hatte ich mit der lila Lady:  Durch das Indigo hat sich wohl die Seife ganz schön erhitzt...leztendlich hat sich alles zum Guten gewendet: Interessanter Duft durch Lavendel- und Petigrainöl.
Die schwarze Seife hat leider einen zu kleinen Silberstreifen bekommen, der Duft erinnert sehr an die Zartbitterschokolade mit Pfefferminz. Als Seife finde ich diesen Duft super, essen mag ich die ähnlich duftende Schokolade nicht.  Die rosa- weiße Seife riecht sehr schön blumig: Frankipani und Rose geben hier den Ton an.
Angewaschen wird nächste Woche !

Dienstag, 1. Juni 2010

jaja gefilzt, aber ....

nicht das was Frau eigentlich anpacken sollte, sondern ein Täschchen aus Baumwollgaze und grauer Merino mit bunten Rändern.... Und was wäre eigentlich angesagt. Glühwein und Plätzchen? Sehr interessant sieht die Struktur unter 200-facher Vergrößerung aus: Man sieht sehr gut und " ganz anders," wie sich die Fasern durch den Stoff hindurchgearbeitet haben. Die nette Lupe dafür habe ich mir schnell ausgeliehen. Kinder sind doch manchmal für etwas gut, hihi.